Ein paar achtsame Stunden auf dem „Green Market Berlin“

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BlackBean-Burger vom Réger Foodtruck – Highlight für Klein und Groß

Nach den letzten heißen Sommertagen empfing uns der Samstagmorgen mit leichtem Regenschauer. Für uns dennoch ein guter Tag, denn für 12 Uhr stand der Besuch auf dem „Green Market Berlin“ in Neukölln an. In den letzten Monaten haben wir in punkto vegane Ernährung und Lebensweise viel gelesen, viel ausprobiert und viele Erfahrungen gemacht. Somit bot der „Green Market Berlin“ eine gute Gelegenheit, uns umzusehen, was es im veganen Universum noch alles zu entdecken gibt. Zum Glück geben wir nichts auf Klischees, aber eines Eindrucks konnte man sich nicht verwehren: Die gängigen Bilder von Veganer_innen als blasse langhaarige Studenten oder nerdige Studentinnen haben sich mitnichten bestätigt, im Gegenteil.  Vegan-hater, die solche Bilder gerne verbreiten, wären vom „Green Market Berlin“ mit Sicherheit sehr enttäuscht gewesen.

Am Eingang wurden wir freundlich begrüßt und haben pro Erwachsenem zwei Euro Eintrittspreis bezahlt. In der Halle waren mehrere Stände aufgebaut, die verschiedene Angebote bereit hielten: vom veganen Deodorant bis hin zu veganer Kleidung. Im Außenbereich boten Foodtrucks verschiedene Leckereien an. Was einfach super war: man musste nicht mehr danach fragen, ob die Nahrung rein pflanzlich ist. Im Alltag muss man das sonst ja oft erst aufwändig abklären.

Wir starteten mit einem BlackBean-Burger am Réger-Foodtruck und waren von der Größe, der frischen Zubereitung und dem Geschmack sehr angetan. Ein kleiner Kritikpunkt wäre allein das Brötchen; da hätten wir uns eine Vollkorn-Variante gewünscht.

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Als nächstes starteten wir einen Rundgang durch die Halle und konnten tolles Fruchteis der „Kontor Eismanufaktur“ genießen. Wir wählten nicht die Waffel und erfuhren, dass Löffel und Becher komplett abbaubar sind, indem sie sich nach 1-3 Monaten auflösen. Die faire und nachhaltig produzierte Sorte mit Kakao aus Sâo Tomé hat einen ganz besonderen Eindruck hinterlassen.

Auch „Superfran’s Feinkost Manufaktur“ hat auf solch nachhaltiges Besteck gesetzt. Dort haben wir leckeren Mango-Kuchen und Kokospralinen probieren können. Am Stand wurde mit 100% Zuckerfrei geworben und wir haben uns fest vorgenommen, der Manufaktur im Prenzlauer Berg in den nächsten Wochen einen Besuch abzustatten. Der Ansatz kommt unserem Interesse nach industriezuckerfreier Ernährung sehr entgegen.

Schließlich haben wir „Cake ’n Riot“ um eine ihrer Himbeer-Cheesecake-Kreationen erleichtert und waren von der Kurzlebigkeit geschockt ;-). Den Friedrichshain Punkrock-Charme fanden wir sehr gut, auch wenn die Kolleg_innen von unserem Style gefühlt etwas überfordert waren. Wir haben das nicht diskutiert, aber wir würden es als altgediente Nordkiezler_innen, den Südkiezler_innen immer verzeihen.

Nach ein paar Stunden sind wir wieder los und kommen beim nächsten Mal wieder. Der „Green Market Berlin“ findet zum Glück regelmäßig statt.

KERNVOLL genießen 😉

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Nachhaltigkeit und Achtsamkeit – die schlussendliche Konsequenz ist die vegane Lebenseinstellung

 

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2 Gedanken zu “Ein paar achtsame Stunden auf dem „Green Market Berlin“

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