Die Tonne in den Handstand! Vom Kettenraucher zu Fitness und veganer Ernährung – Teil 1

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von 113 kg (02-2015) auf 88,7 kg (08-2016)

Ein achtsames Leben als Chance!

Zu Beginn – Teil 1

Jahresende 2014.

113 kg zeigte die Waage und ich fühlte mich rundum beschissen. Mit 1,90 m Körpergröße konnte ich meine überstehende Plauze zwar noch mit weiten Shirts und Schlabberpullis kaschieren. Feierlich war das aber nicht mehr. Auch wenn ich den jahrelangen körperlichen Abwärtstrend noch eine Weile ignorieren konnte, drückte die stetig ansteigende Hosenbundweite, die bis dahin bei einer peinlichen W38 angekommen war, den Zuwachs an unnützem Gewicht bereits deutlich aus.

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Plauze und Kippe (links) – Sommer 2016 ist der Bauch weg (rechts, Bild: Luisa Schmolke)

Ich möchte den Hintergrund meiner damaligen Situation in Stichpunkten nennen (im Verlauf dieser Serie gehe ich dann näher darauf ein), vielleicht erkennen sich einige wieder: mentale und zeitaufwendige Dauerbelastungen im Job, ungesundes (fettiges und überzuckertes) Essen, kein sportlicher Ausgleich und somit keinerlei Kondition und keine Zeit oder Muße für andere Dinge. Hinzu kam ein Baby und in der Folge aufwachsendes Kleinkind, dessen Betreuung und Erziehung einen zwar immer wieder im positiven Sinne herausfordert und wachsen lässt, damals aber häufig die permanente Überlastung komplett machte. Die Ressourcen haben nicht gereicht.

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Lernen mit Geduld, dann klappt es auch mit einem Handstand. Eine tolle Lebenserfahrung, dass nicht alles sofort klappen muss.

Damit es richtig an die Substanz geht, habe ich früher Kette geraucht und mich jeden Morgen mit einem ausgeprägten Raucherhusten gequält. Das Ergebnis: Keinerlei Wohlbefinden mehr und ein mieses Erscheinungsbild.

Das alles mit Anfang 30 und ohne Aussicht auf Besserung. Obwohl ich mich nicht für dumm halte und es immerhin für einen Abschluss an einer Hochschule gereicht hat, habe ich alles, was mit meinem eigenen Wohlergehen und einem achtsamen Umgang mit mir selbst zu tun hatte, für unwichtig gehalten. Ernährung, Fitness, Kleidung standen ganz hinten auf der Prioritätenliste. Das Innen spiegelte sich im Außen.

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Klimmzüge im September 2016 mit dem fast „alten“ Gewicht in Form von einer zusätzlichen 20 kg Scheibe am Hüftgurt 😉

Mit dem heutigen Abstand kann ich gar nicht mehr genau sagen, was der zündende Funke war, einen anderen Umgang mit mir Selbst zu finden. Im Unterbewusstsein war mir sicherlich klar, dass es so nicht weitergehen konnte. Die Anzeichen waren ja deutlich. Die zunehmende und schließlich unerträgliche Unzufriedenheit wurde durch eine ebenso gesteigerte Aggressivität begleitet, die meiner Umwelt und mir selbst nicht mehr zuzumuten war.

Als Erstes wollte ich mir das Rauchen abgewöhnen. Hierzu  im nächsten Teil mehr.

Heute kann ich das Leben KERNVOLL genießen 😉

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P.S. Die Veränderungen wurden ohne den Einsatz von Fruchtpillen, ohne dubiose (Crash-) Diäten oder sonstige andere Mittel erreicht. Das alles ist auch ohne geldfressende „Ersatzmittel“ zu schaffen. Es gibt aus unserer Sicht keine Abkürzung zu einer nachhaltigen Veränderung. Jede/r sollte ihr/sein eigenes Tempo finden und Freude daran entwickeln. Wir beschreiben eine Umstellung, die sich aus vielen Bereichen (Ernährung, Sport, Kleidung) zusammensetzt und sich immer nach unserer Überzeugung vollzogen hat. Wir haben bei allem Tun immer einen gesellschaftspolitischen Anspruch und kritischen Blick auf die herrschenden Zusammenhänge.

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