Möhren-Zucchini-Brot mit Power

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Power für den ganzen Tag. Eine vegane und gesunde Alternative für die Mittagspause 😉 – (P.S.im Glas ist Kokosnussmilch)

Ein frisch gebackenes Brot ist immer toll.

Zuerst der Duft beim Backen. Dann das erste noch warme Stück nur mit etwas Avocado und Salz. Lecker! Und man weiß, was drin ist.

Denn Brot aus dem Supermarkt ist keine Alternative. Die Zutatenlisten sind meistens eher gruselig. Bäckereien, die selbst backen, findet man auch nur selten, weil sie von den großen Ketten verdrängt werden.

Für unsere täglichen Energieanforderungen im Beruf und für unser intensives Training benötigen wir gesunde und reichhaltige Kohlenhydrate. Sie machen locker mehr als die Hälfte unseres Bedarfes aus. Hierzu gibt es ja die wildesten Theorien, aber wir möchten uns und unseren Körper nicht ärgern, sondern möglichst gut versorgen. Allein für die Gehirnaktivitäten sind pro Tag 140 g Glucose notwendig (vgl. Biesalski/ Grimm/ Nowitzki-Grimm 2015, S.90) und hier sind Spielereien kontraproduktiv und gefährlich. Für gute und nachhaltige Veränderungen sollte jede/r sich ihre/seine Zeit nehmen und mit viel Bewegung und verbesserter Ernährung (aus unserer Sicht am besten pflanzlich) seinen Prozess gestalten. Dann gibt es auch keinen Diätdruck und anschließende JoJo-Effekte. Eine vorübergehende Unterversorgung des Körpers, um abzunehmen, lehnen wir kategorisch ab. Kohlenhydrate in Form von Getreide und Hülsenfrüchten enthalten massenhaft Vitamine, Mineral-und Ballaststoffe (vgl. Ebenda).

Also haben wir uns auf die Suche nach einem leckeren und gesunden Rezept für ein Brot gemacht. Fündig geworden sind wir in dem tollen Kochbuch „Gesund Kochen ist Liebe“. Da sind zwar nicht nur vegane Rezepte drin, aber diejenigen, die rein pflanzlich sind, haben uns bisher fast alle überzeugt. Das Brot-Rezept, das dort beschrieben wird, haben wir allerdings noch ein wenig abgewandelt, um aufgrund einer Allergie die Verwendung von Walnüssen und Haselnüssen zu vermeiden. Wir haben Cashews und Mandeln genutzt. Außerdem mögen wir das Brot etwas salziger und mit einem höheren Roggenanteil. Auch haben wir noch Zucchini-Raspeln ergänzt, damit das Brot noch saftiger wird. Dieses Brot ist wirklich der Hit – sowohl in der Ursprungsvariante als auch in unserer Abwandlung.

KERNVOLL genießen 😉

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Rezept:

Zutaten:
50g Kürbiskerne
50g Mandeln
50g Cashews
30g Sesam
250g Dinkelvollkornmehl
120g Roggenvollkornmehl
100g zarte Haferflocken
70g geraspelte Möhren
70g geraspelte Zucchini
1 Päckchen Trockenhefe
2 TL Salz
1 EL Ahornsirup (oder Vollrohrzucker)
1 EL Olivenöl (für den Teig, plus einen weiteren für die Form)
350ml Wasser

Zubereitung:

Kürbiskerne, Mandeln und Cashews hacken oder kurz im Standmixer pulsen. Zusammen mit den anderen trockenen Zutaten sowie der geraspelten Möhre und der geraspelten Zucchini vermischen. Danach die restlichen Zutaten dazu geben und den Teig 3-4 Minuten mit den Knethaken des Handrührgerätes kneten.
Eine Kastenform mit etwas Olivenöl einfetten, den Teig hinein geben und glatt streichen. Die Kastenform in den kalten Backofen schieben und ihn auf 170°C Umluft einstellen. Das Brot ca. 60 Minuten backen (bei unserem Backofen, der recht schnell ist, holen wir es immer schon nach 55 Minuten raus). Rausnehmen, ein paar Minuten abkühlen lassen und aus der Form lösen.

Literatur:

Biesalki, Hans-Konrad / Grimm, Peter / Nowitzki-Grimm, Susanne: Taschenatlas Ernährung. Georg Thieme Verlag KG, Stuttgart, 2015

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