Lieber Aufstrich statt Aufschnitt und vegane Weihnachten sind möglich – Linsen-Spinat-Cashew-Streich

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Unsere vegane Weihnacht 2016 – Aufstrich statt Aufschnitt! Aufstrich statt Aufschnitt ist seit einigen Monaten ein Teil unserer Ernährungseinstellung geworden. Nun bahnte sich das erste Weihnachtsessen mit Freunden unter den neuen Vorzeichen an. Noch vor einem Jahr haben wir eine große Gans im Frischeparadies gekauft. Dann machten sich 10 Gäste und wir selbst darüber her und waren am Ende völlig fertig. Der Marathon fettiger Fleischvöllerei wurde in den vergangenen Jahren meist mit diesem Abend eingeläutet: über die anschließenden Weihnachtsfeiertage mit den Großeltern ging es im gleichen Stil weiter. Natürlich ohne darüber nachzudenken, es gehörte ja irgendwie dazu.
Das alles haben wir als selbstverständlich erlebt, trotz Völlegefühlen, Magenproblemen und Gewichtszunahme.

In diesem Jahr haben wir uns neue Fragen gestellt: Warum erhalten wir nicht einfach das Beste an den freien Tagen, in dem wir mit Freunden und Familie zusammen sitzen und das mit reichhaltigem und schönem Essen kombinieren? Schönes Essen heißt für uns heute, dass dafür kein Tier sein Leben lassen muss. Passt doch ganz gut zu Weihnachten, oder?
In 2016 feiern wir also eine vegane Weihnachten. Zum Fest für uns ein kleiner, aber ein sehr freudiger und friedvoller Beitrag.
Hier unser Menü als kleine Inspiration für einen veganen Festabend:
Angefangen haben wir mit Anti-Pasti aus Paprika, Champions und Möhren zusammen mit frisch gebackenem Vollkorn-Baguette und natürlich: Linsenstreich.
Darauf folgte eine cremige Kürbis-Suppe, die mit Kokosschaum abgerundet wurde.
Den Hauptgang bildeten Saitan/Bohnen—Rouladen gefüllt mit Gemüse. Dazu gab es Kartoffelklößee und Salzkartoffeln sowie Rotkohl und Cashew-Rahm-Sauce. Wenn du denkst, dass nichts mehr reinpasst, musst du ein leckeres Dessert an den Start bringen. Wir haben Cookie-Brownies mit veganem Eis kombiniert und genossen.

Waren wir früher immer völlig erledigt und mit der Verdauung beschäftigt, ist es ab 2016 ein Genuss ohne Nebenwirkungen. Auch für nicht vegan lebende Gäste eine kulinarische Reise, die sich lohnt. Am nächsten Morgen sind wir zum Sport und haben in Ruhe zwei Stunden ein schweres Training durchgezogen. Auch auf der Waage war keine negative Veränderung zur Vorwoche zu erkennen. Wir freuen uns nun auf die kommenden Tage mit vielen veganen Leckereien.

Hier kommt nun erst einmal unser Linsen-Spinat-Cashew-Streich!

KERNVOLL genießen 🙂

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Zutaten:
100g rote Linsen
1TL Meersalz
200g frischer Blattspinat
2EL gerösteter Sesam
2EL frisch gepresste Zitrone
2EL Olivenöl
100g Cashews
1TL gemahlener Koriander
1 Knoblauchzehe
Frisch gemahlener bunter Pfeffer

Schritt für Schritt:
– die Linsen waschen und in ca. 200 ml Wasser mit dem Meersalz ca. 12 Minuten kochen, bis sie weich sind

– den Sesam in einer Pfanne anrösten

– den gewaschenen Blattspinat trocknen und etwas klein rupfen

– alle Zutaten in ein hohes Gefäß füllen und mit dem Stabmixer bis zur gewünschten Konsistenz pürieren

– mit frisch gemahlenem bunten Pfeffer und Salz abschmecken

 

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