Polenta-Ecken mit Tomatensauce

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„Die kleinen Dinge machen es schön, auch wenn sie schnell vergehn“, singen die Sportfreunde Stiller und an dieser Stelle sollte festgehalten werden, dass Union Berlin seinen ersten Auswärtssieg am Millerntor feiern konnte und Felix Wiedwald in der 90. Minute einen Elfmeter in Leverkusen gehalten hat – 1 Punkt für den Klassenerhalt! Kurz und gut, aus fussballerischer Sicht war es ein guter Start in unser Wochenende.

Daran schließt sich so ein Samstag an, an dem mochten wir spontan etwas Neues probieren und starteten bei einer altbewährten Grundzutat – dem Grieß. Unser Ziel war es eine tolle Polenta zu machen. Ein Traum, wenn der erkaltete Brei in Stücke geschnitten und angebraten wird. Wer gerne Grieß mag – ob in Form von Brei, Pudding oder Kuchen – der wird auch von Polenta begeistert sein. Die grießige Konsistenz ist einfach traumhaft.

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Zutaten für die Polenta-Ecken:

150g Polenta (Maisgrieß)
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
500-600ml Gemüsebrühe
1-2 EL Olivenöl
1-2 Lorbeerblätter
1/2 TL Kurkuma
Meersalz, frisch geriebener schwarzer Pfeffer
optional: 2 EL Hefeflocken
Zutaten für die Tomatensauce:

1 Flasche Passata (wenn ihr frische, aromatische Tomaten bekommt, könnt ihr natürlich auch diese verwenden)
1 Zwiebel, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
1-2 Lorbeerblätter
frische Italienische Kräuter: Thymian, Oregano, Rosmarin (gewaschen, gezupft und gehackt)
Meersalz, frisch geriebener schwarzer Pfeffer
1/2 TL klein geschnittene Chili-Schote (oder eine kleine getrocknete Schote, die zerbröselt wird)
1 Prise Backpulver
1 TL Margarine
bei Bedarf ein Spritzer Agaven-Dicksaft

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Zubereitung:

Für die Polenta die Zwiebeln und den Knoblauch in Olivenöl anschwitzen. Dann ca. 400ml der Gemüsebrühe dazu geben und zum Kochen bringen. Die Polenta einrühren und je nach Bedarf etwas mehr von der Gemüsebrühe hinzugeben, bis ein zähflüssiger Brei entstanden ist. Lest bitte wegen der Polenta auf der Packung nach, wie viel Flüssigkeit ihr verwenden müsst und wie lange die Polenta kochen muss. Unsere braucht nur 10 Minuten, es gibt aber auch welche, die deutlich länger braucht. Ihr solltet die Polenta aber in jedem Fall unter gelegentlichem Rühren für ca. 10 Minuten auf sehr niedriger Stufe köcheln lassen, bis sie schön dick und sämig ist. Wie gesagt, bei Bedarf weitere Gemüsebrühe hinzugießen. Die Polenta mit Salz, Pfeffer, Kurkuma würzen und noch Hefeflocken unterrühren, wenn ihr einen „käsigen“ Geschmack mögt. Wenn die Polenta fertig ist, die Lorbeerblätter raussuchen und den Brei in eine gut eingeölte Auflaufform füllen, in der sie erkalten kann. Wenn sie sehr dickflüssig ist, kann man sie auch auf ein Brett streichen. Sie sollte so 1-2cm hoch sein. Wenn die Polenta kalt ist, wird sie in Rauten, Kreise oder Rechtecke geschnitten und bei mittlerer Hitze in etwas Olivenöl in einer beschichteten Pfanne goldbraun angebraten.

Für die Tomatensauce die Zwiebeln und den Knoblauch in etwas Olivenöl in einem Topf anschwitzen. Die Tomaten-Passata und die Lorbeerblätter hinzugeben und erwärmen. Ohne Deckel köcheln lassen, bis die Tomatensauce schön eingedickt ist. Das dauert ca. 30 Minuten. Nach 15 Minuten die Chili-Würfelchen und die italienischen Kräuter hinzugeben. Zum Schluss eine Prise Backpulver und die Margarine einrühren. Die Lorbeerblätter entfernen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn die Tomatensauce nicht genug Süße hat, noch einen Spritzer Agaven-Dicksaft hinzugeben.

Wenn ihr die Sauce mit frischen Tomaten zubereitet, geht eine schnelle Variante so: einfach statt der Passata die klein gewürfelten frischen Tomaten in den Topf geben und zum Schluss die Tomatensauce pürieren. Wer mehr Zeit hat, kann die Tomaten einritzen, überbrühen, enthäuten und entkernen bevor sie in Stücke geschnitten werden.

Die Polenta-Ecken mit einem Löffel der Tomatensauce und Cashew-Parmesan (Rezept findet ihr hier: https://kernvoll.wordpress.com/2016/09/14/vegane-gruenkern-bolognese/ ) anrichten. Dazu passt ein grüner Salat.

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Ein Gedanke zu “Polenta-Ecken mit Tomatensauce

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