Vegan American Breakfast nach Meet-up

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Am gestrigen Samstag, dem 1. April 2017, haben wir eine tolle und einzigartige Erfahrung machen dürfen. So um die 25 liebenswürdige und interessante Veganerinnen und Veganer, die sich von ihren Aktivitäten aus dem world-wide-Instagram-web kennen, haben sich im real-life in Berlin getroffen. Im vegetarisch-veganen indischen Restaurant Satyam gab es ein großes Kennenlernen und sehr schönen Auftakt. Bemerkenswert wie weit Einige angereist sind, um sich mit Gleichgesinnten rund um vegane und gesunde Ernährung auszutauschen. Immer wieder erstaunlich, wie so viele unterschiedliche Menschen und Biografien einen gemeinsamen Bezugspunkt nutzen. Somit lassen sich ganz praktisch Gemeinsamkeiten finden und vertiefen, was im Alltag oft nicht möglich ist. Die Vorteile pflanzlicher Ernährung und Lebensweise und das positive Lebensgefühl lassen sich zusammen einfach sehr schön teilen. Im Tiergarten nutzten wir den sonnigen Tag, um uns ganz lässig weiter zu unterhalten. Mit 25 Veganer_innen hätten wir auch gut eine Demo anzetteln können, aber die Alternative zum Bisherigen ist auf Instagram bereits in vollem Gange.

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Heute am Sonntag und nach diesen tollen Erlebnissen steht ein ausgedehntes Frühstück an. Und warum nicht mal ein American Breakfast, also Rührei, Bratkartoffeln, Speck, Toast und Pancakes. Für uns das klassische American Breakfast.

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Im 21. Jahrhundert soll es aber modern, gesund und rein pflanzlich sein. Also haben wir uns rangemacht und Rühr-Tofu, Ofenkartoffeln, Tempeh-„Speck“ und Bananen-Pancakes gezaubert. Dazu gab es Vollkorntoast.

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Und wieder einmal die Erkenntnis: Es schmeckt einfach besser als die tierische Variante. Und es tritt kein Völlegefühl ein – trotz deftigem Frühstück. So kann man gestärkt in den Sonntag starten und sich gut fühlen. Auch toll ist diese Mahlzeit als zweites Frühstück nach einem ausgedehnten Training am Morgen. Denn es ist alles drin: Proteine, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamine.

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Unsere Empfehlung: Unbedingt ausprobieren und KERNVOLL genießen 🙂

KERNVOLL Instagram

Zutaten für den Rühr-Tofu:

200g Tofu natur
20g Räucher-Tofu
1 kleine Zwiebel gewürfelt
1 TL Kala Namak
1 TL Kurkuma
2 EL Rapsöl
5 braune Champignons, gesäubert und in kleine Stücke geschnitten
1 Viertel rote Paprika, gewaschen und in kleine Würfel geschnitten
1 Viertel einer kleiner Zucchini, gewaschen und in Würfel geschnitten
5 Kirsch-Tomaten, gewaschen und gewürfelt
1 Avocado, halbiert, Kern entfernt, mit einem Löffel ausgekratzt und mit einer Gabel fein zerdrückt
1 EL gehackte frische Petersilie
1 EL Schnittlauch-Röllchen
Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Öl zum Anbraten
Zutaten für den Tempeh-„Speck“:

Tempeh natur, in feine Scheiben geschnitten (max. 2 mm; so viele Scheiben abschneiden, wie ihr möchtet; bei uns gibt es immer 5-6 Scheiben pro Person)
1 TL Rauchsalz
1 TL edelsüßes Paprika-Pulver
3 TL heißes Wasser
Rapsöl zum Anbraten
Zutaten für die Bratkartoffeln:

8-10 kleine Kartoffeln (vorwiegend festkochend), gewaschen
1 kleine Zwiebel, gewürfelt
1 EL Sojasauce
Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 EL Rapsöl

Zutaten für die Pancakes:

siehe hier:
https://kernvoll.wordpress.com/2016/10/14/dinkel-pancakes-ohne-weissen-zucker/
Für die Bananen-Pancakes einfach den Kokosblütenzucker durch eine zerdrückte Banane ersetzen. Wir haben dieses Mal zudem nur Dinkelvollkornmehl verwendet.

Zubereitung:

Als erstes die Kartoffeln in einem Topf mit Wasser bedecken und bei geschlossenem Deckel und hoher Hitze das Wasser zum Kochen bringen. Dann die Temperatur runter stellen und den Deckel schief auflegen. Für 10-12 Minuten köcheln lassen. Das Wasser abgießen, die Kartoffeln ausdampfen und abkühlen lassen. Anschließend in Würfel schneiden, in eine Schüssel geben und mit den restlichen Zutaten vermischen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im auf 180° C (Umluft) vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten knusprig backen. In der Mitte der Zeit einmal wenden.

Für den Rühr-Tofu beide Tofu-Sorten zerbröseln und in eine Schüssel geben. Kala Namak, Kurkuma und das Rapsöl in einer Tasse vermischen und unter den Tofu rühren und für zehn Minuten marinieren lassen. In einer Pfanne zwei weitere Esslöffel Rapsöl erhitzen und den Tofu darin für 3 Minuten anbraten, für eine Minute die Zwiebeln dazu geben und für weitere 3-4 Minuten die Champignons, Zucchini, Paprika und die Tomaten mit anbraten. Dann von der Herdplatte nehmen, die Avocado und die Petersilie untermischen und ggf. mit aufgelegtem Deckel für 4-5 Minuten ziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Schnittlauch-Röllchen garniert servieren.

In der Zeit, in der der Tofu mariniert, die Tempeh-Scheiben bei mittlerer Hitze in etwas Rapsöl von jeder Seite 2-3 Minuten knusprig braten und auf einen Teller legen. Das Rauchsalz mit dem Paprikapulver und dem heißen Wasser verrühren. Damit die Tempeh-Scheiben von beiden Seiten bepinseln. Zum Warmhalten und Nach-Knuspern den Tempeh bei 60° C in den Backofen geben, bis der Rühr-Tofu fertig ist. Idealerweise habt ihr vorher die Bratkartoffeln im Ofen gebacken. Dann die Backofen-Tür kurze Zeit öffnen, damit der Ofen runterkühlen kann. Wenn er noch etwas warm ist, einfach den Tempeh zu den Bratkartoffeln stellen, die Tür schließen und als Temperatur die 60° C einstellen.

Die Pancakes nach oben angegebenem Rezept zubereiten. Wie beschrieben den Kokosblützenzucker durch eine zerdrückte Banane ersetzen.

Den Vollkorn-Toast in den Toaster stecken und mit palmölfreier Margarine bestreichen. Natürlich passt auch eine normale Scheibe Vollkornbrot gut dazu.

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